Krisensitzung geplant
Durch das Nein aus Bubikon mit einem Anteil von 3,12 Millionen Franken beträgt das nun verfügbare neue Kapital nur 46,88 Millionen Franken.
Ein alternativer Plan zur zeitgerechten Beschaffung der fehlenden Geldmittel existiere nicht, wie die Aktionärsgemeinden in ihrer Mitteilung schreiben. Dennoch hätten sich die Aktionärsgemeinden auf das nun eingetretene Szenario vorbereitet.
«Die politischen Führungskräfte jener Aktionärsgemeinden, die der Kapitalerhöhung zugestimmt haben, treffen sich zeitnah mit den Verantwortlichen der GZO AG und den mandatieren Fachexperten zu einer Krisensitzung. Dabei sollen die Ausgangslage analysiert und alle Handlungsoptionen zur Beschaffung von weiterem Kapital evaluiert werden», heisst es in der Mitteilung weiter.
Rettung weiterhin das erklärte Ziel
Obschon das Vertrauen in die Nachhaltigkeit des Sanierungskonzepts in einer Gemeinde verloren gegangen und die Solidarität innerhalb des bisherigen Aktionariats aufgebrochen sei, bleibe für die 11 verbleibenden Aktionärsgemeinden die Rettung des Spitals weiterhin das erklärte Ziel.
Legitimiert würden diese Bestrebungen durch die Tatsache, dass der Anteil der Ja-Stimmen über alle 12 Aktionärsgemeinden hinweg gerechnet bei über 70 Prozent liege. Dieser Wert mache deutlich, welche Bedeutung das GZO Spital Wetzikon als gesundheitliches Grund- und Notfallversorgungszentrum der Region für einen grossen Teil der Bevölkerung im Zürcher Oberland habe.