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30.11.2025
30.11.2025 18:50 Uhr

GZO-Vorlage: Das Ergebnis

Bubikon ist die einzige Gemeinde, welche die Kapitalerhöhung abgelehnt hat. (Symbolbild)
Bubikon ist die einzige Gemeinde, welche die Kapitalerhöhung abgelehnt hat. (Symbolbild) Bild: ZO24
Das Ergebnis der Abstimmung über die GZO-Kapitalerhöhung liegt vor. Bis auf die Gemeinde Bubikon haben alle Aktionärsgemeinden der Vorlage zugestimmt. Die Übersicht.

Wohl selten wurde ein Abstimmungsergebnis mit so grosser Spannung erwartet. Die Gemeinden haben wie folgt gestimmt:

Gemeinde Ergebnis Stimmenanteil
Bäretswil 80.28% Ja 54.68%
Bauma 76.49% Ja 52.54%
Bubikon 51.52% Nein 52.1%
Dürnten 73.23% Ja 48.76%
Gossau ZH 63.87% Ja 52.15%
Hinwil 78.42% Ja 49.82%
Rüti ZH 57.97% Ja 47.5%
Wald ZH 69.65% Ja 46.07%
Wetzikon 81.93% Ja 47.01%

Die Gemeinden Fischenthal und Grüningen hatten bereits im Sommer an der Gemeindeversammlung über die Kapitalerhöhung abgestimmt. Beide Gemeinden hatten der GZO-Kapitalerhöhung zugestimmt.

Reicht es trotzdem?

Damit ist Bubikon die einzige der Gemeinden, die sich gegen eine Kapitalerhöhung ausgesprochen hat. Ob damit die Sanierungspläne der GZO AG in Gefahr sind und die Gläubiger einem Schuldenschnitt dennoch zustimmen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. An den Informationsveranstaltungen in den Gemeinden hiess es stets, es brauche alle Gemeinden.

Mit dem Nein aus Bubikon fehlen nun 3,12 Mio. Franken. In den 50 Millionen, welche die GZO von den Gemeinden fordert, ist eine Reserve von 5 Millionen Franken enthalten. Das könnte die fehlenden 3,12 Mio. Franken von Bubikon allenfalls gerade noch auffangen.

Barbara Tudor
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