Die Service-citoyen-Initiative, die von allen Schweizer Bürgerinnen und Bürgern einen Dienst zugunsten der Allgemeinheit und der Umwelt forderte, wurde vom Schweizer Stimmvolk mit 84.15% überdeutlich abgelehnt. Im Kanton Zürich liegt das Endresultat bei 81.24%.
Kein einziger Kanton hat die Vorlage befürwortet. Am heftigsten verworfen wurde die Vorlage im Kanton Appenzell Innerrhoden mit einem Nein-Anteil von 88.31%. Das «tiefste» Nein lag im Kanton Basel-Stadt mit 79.67% Nein-Anteil.
Im Bezirk Hinwil stimmten 83.96% dagegen, im Bezirk Uster 82.17%, im Bezirk Pfäffikon 83.19%.
Die Stimmbeteiligung lag schweizweit bei 42.94%, im Kanton Zürich bei 46.63%.
Schlappe auch für Umwelt-Initiative
Auch von der «Initiative für eine Zukunft», die mehr Mittel für die Klimapolitik forderte, überzeugte die Schweizerinnen und Schweizer nicht. Die Vorlage wurde mit 78.28% deutlich verworfen. Auch im Kanton Zürich lag der Nein-Anteil mit 74.81% hoch.
Auch bei dieser Vorlage stimmte kein einziger Kanton dafür. Mit über 90% lag der Nein-Anteil in den Kantonen Appenzell Innerrhoden und Schwyz am höchsten. Den kleinsten Nein-Anteil hat der Kanton Basel-Stadt mit 66.58%.
Im Bezirk Hinwil lag der Nein-Stimmenanteil bei 82.03%, im Bezirk Uster bei 80.51% und im Bezirk Pfäffikon bei 82.64%.
Die Stimmbeteiligung lag schweizweit bei 42.95%, im Kanton Zürich bei 46.65%.