GZO: Zusatzfinanzierung gesichert
Mit den Gemeinden Hinwil und Seegräben sowie der Stadt Wetzikon haben die letzten der elf verbliebenen Aktionärsgemeinden dem Zusatzkredit zur Lückenfüllung zugestimmt. Das Wetziker Parlament sagte am Montag lediglich Nein zum geplanten Reservebeitrag und folgte damit dem Antrag der Rechnungsprüfungskommission (RPK).
50 Millionen beisammen
Somit ist die 3-Millionen-Lücke, die durch das Nein der Bubiker Stimmbevölkerung entstanden ist, gefüllt, und die 50 Millionen Franken als Teil des Sanierungskonzepts sind gesichert.
Reserven werden nicht verwendet
«Die einhellige Zustimmung bedeutet, dass die in den Zusatzkrediten eingerechneten Reserven in keiner Gemeinde angezapft werden müssen», kommunizieren die Gemeindevertreter der Aktionärsgemeinden in ihrer heutigen Medienmitteilung. Der politische Prozess rund um die Beschaffung von neuem Kapital für die GZO AG sei damit «erfolgreich abgeschlossen».
Die Nachlassstundung der GZO AG Spital Wetzikon dauert bis am 19. Dezember 2026 (wir berichteten). Bis dahin hat die GZO AG Zeit, eine Lösung mit ihren Gläubigern zu finden. Wann die entsprechende Gläubigerversammlung stattfinden soll, ist derzeit noch nicht bekannt. Auch nicht, ob die Gläubiger dem Sanierungskonzept mit einem Schuldenschnitt von 80 Prozent zustimmen werden.