Ein Schulpflegemitglied aus dem Zürcher Oberland soll seine Tochter über Jahre sexuell missbraucht haben. Gestern musste er sich vor dem Bezirksgericht in Hinwil verantworten (wir berichteten).
Wie der «Tages-Anzeiger» schreibt, soll der Vater seine Tochter über Jahre hinweg mindestens einmal pro Woche, manchmal täglich, sexuell missbraucht und ab dem 12. Lebensjahr auch vergewaltigt haben. Die heute erwachsene Frau ist arbeitsunfähig und leidet unter anderem an einer posttraumatischen Belastungsstörung.
«Völliger Blödsinn»
Gemäss «Tages-Anzeiger» wirkte der Mann bei der Verhandlung nervös. Gegenüber der Richterin wies er alle Vorwürfe von sich. Er habe nie irgendwelche sexuellen Handlungen an oder vor seiner Tochter vorgenommen. Das sei «völliger Blödsinn». Er gab lediglich an, bis zum 10. Lebensjahr seiner Tochter regelmässig mit ihr geduscht und sich am Abend neben sie ins Bett gelegt zu haben. Es seien jedoch nie sexuelle Absichten dahinter gewesen. Ganz selten habe er seine Tochter «leicht und nur aus Spass in den Schwitzkasten genommen».