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12.08.2022
20.08.2022 14:34 Uhr

Wo sind die Freiräume für Jugendliche im Zürcher Oberland?

Bild: pixabay
Gemeinden im Zürcher Oberland haben ein Problem: Es gibt zu wenig Freiräume für Jugendliche. Obwohl das Thema erkannt ist, wird kaum gehandelt. Jugendliche suchen sich deshalb selbst ihre Freiräume, was nicht immer gut ankommt und manchmal auch zu Konflikten führt.

Jugendliche stehen ständig in der Kritik, das ist heute nicht anders als vor 5000 Jahren. Das Zitat «Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer» stammt nicht etwa aus der heutigen Zeit, sondern von Sokrates, aus dem Jahr 470-399 v.Chr. und scheint sich bei jeder Generation zu wiederholen.

Metamorphose in der Pubertät

Tatsache ist, dass in der Pubertät mit dem Umbau des Gehirns viele Nervenzellen verloren gehen, was ganz normal und notwendig für die gesunde Entwicklung ist, bei manchen Jugendlichen aber zu «unvernünftigem» Verhalten führen kann. Wenn Jugendliche während dieser Metamorphose zwischen Angst, Wut, Freude, Euphorie, Langeweile, Trauer, Ekel und Überraschung hin und her wechseln, ist das für die ältere Generation nicht leicht zu ertragen.

«Die verschiedenen Altersstufen des Menschen halten einander für verschiedene Rassen: Alte haben gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, dass sie alt sind, und Junge begreifen nie, dass sie alt werden können», sagte schon der Schriftsteller Kurt Tucholski.

Jugendliche brauchen Freiräume

Tatsache ist aber auch, dass Freiheit und Gesundheit wichtige Werte junger Menschen sind und diese Freiheit während der Corona-Pandemie durch Homeschooling, Ausgangsbeschränkungen oder Social Distancing lange eingeschränkt war. Viele Jugendliche haben das schlecht ertragen und haben zunehmend psychische Probleme entwickelt, wie Zahlen aus den Jugendpsychiatrien belegen.

Andere wollen nichts davon hören, dass sie die "Generation Dauerkrise" seien und bezeichnen ihr Lebensmotto als «Positiv denken, durchhalten, Augen zu und durch« oder «Aufstehen, Krone richten und weitergehen». Viele sind fokussiert und wollen sich ihre Zukunft nicht schlecht reden lassen. Ganz wichtig ist ihnen dabei, sich ihre Freiräume nach zwei Jahren Zwangspause wieder zurückzuerobern. Und diese Freiräume sind nicht immer dort, wo eine ältere Generation das gerne hätte.

So hört man auch im Zürcher Oberland immer wieder Klagen von lauten Jugendlichen bei Schulen, an Bushaltestellen oder in der freien Natur. Vorgeworfen wird ihnen dabei vor allem Littering, Alkohol- und Drogenkonsum, respektloses Verhalten und erhöhte Gewaltbereitschaft. Für Jugendliche sind soziale Kontakte wichtig und die finden vor allem dort statt, wo sie unter sich sind. Konflikte sind da vorprogrammiert, bestätigt Marcel Graf, Präventionsfachmann der Kantonspolizei Zürich:

Zürioberland24: An einem illegalen Rave in Altstetten ist es kürzlich zu einer Schlägerei gekommen. Angeblich soll eine Gruppe Männer friedliche Raver verprügelt haben. Wie konnte es dazu kommen?

Marcel Graf: Vom angeblichen Vorfall in Altstetten habe ich keine Kenntnis. Wenn, dann dürften wohl verschiedene Faktoren zu einer Gewalteskalation geführt haben: Streitereien untereinander, Provokationen. Es könnten auch Drogen oder Alkohol im Spiel gewesen sein, oder man war einfach auf Ärger aus.

Es sind vorwiegend männliche Jugendliche, die antiquierte Rollenbilder an den Tag legen. Gewalt ist bei einigen Jugendlichen auch zu einem Lifestyle geworden. Das Motto lautet: «Härter» und «krasser». Um ein Macho zu sein, muss man auch nicht viel können. Ein paar antrainierte Muskeln genügen.

Das Jugendstrafrecht leistet einen bedeutenden Beitrag zur Kriminalprävention und zur sozialen Sicherheit, denn es hilft entscheidend dabei mit, dass aus Einzeltätern keine Mehrfachtäter werden. Darum ist es von Bedeutung, nicht wegzusehen, sondern Straftaten anzuzeigen. Viele Jugendliche fürchten sich vor der Rache von anderen Jugendlichen, wenn diese zur Rechenschaft gezogen werden.

Wenn Jugendliche zuhause von Gewalttaten erzählen und Gewalterfahrungen andeuten, muss man auf sie eingehen, zuhören, mit ihnen reden. Sich wehren heisst auch, möglichst bald – nach fachlicher Beratung – eine Anzeige zu erstatten, wenn sich der Verdacht von Unrecht bestätigt, damit der oder die Täter:innen belangt werden können.

Müssen Jugendliche im Ausgang Angst haben? Hat die Gewaltbereitschaft zugenommen?

Gewalt unter Jugendlichen nimmt wieder zu. Warum das so ist, kann niemand so schlüssig erklären. Plötzlich wird scheinbar grundlos zugeschlagen. Oft eskaliert Gewalt an Wochenenden und oft unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Kommt es zu Auseinandersetzungen, riskieren die Täter schwere Verletzungen bei den Opfern. Und, wer eine Waffe mit sich trägt, ist auch bereit, sie einzusetzen.

Aggressivem Verhalten kann man aber auch aus dem Weg gehen; indem man nicht auf Provokationen reagiert, Beleidigungen nicht beantwortet und im Zweifelsfall wegläuft. Weglaufen ist nicht feige – sondern Selbstschutz. Junge Menschen sind nicht davor gefeit, Zeugen von Gewalt zu werden. Niemandem ist allerdings geholfen, wenn sie weg- oder tatenlos zusehen.

Gewalttäter dürfen nicht erleben, dass ihre Tat für sie selbst ohne Konsequenzen bleibt. Sie müssen lernen, ihr Verhalten vor sich und anderen zu verantworten. Wir empfehlen, nach Möglichkeit auf den Tathergang und auf die Täter zu achten und Hilfe zu organisieren. Die Notrufnummer 117 ist schnell gewählt. Junge Menschen müssen im Ausgang nicht Angst haben, sondern hinschauen und hinhören. Und wo möglich helfend eingreifen, ohne sich dabei selber in Gefahr zu begeben – das sind kleine Schritte gegen Gewalt und Intoleranz.

«Dialog ist nötig: Jugendliche brauchen jemandem zum Reden.»
Marcel Graf, Präventionsfachmann der Kantonspolizei Zürich

Mit No-Front haben Sie eine Website aufgebaut, die auf die Themen Gewalt, Drogen, Alkohol und andere Probleme eingeht und die Jugendlichen stärken soll. Wie erreichen Sie die Jugendlichen?

Es braucht eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Problemen und Ängsten der Jugend. In der Pandemie haben bei ihr psychische Probleme zugenommen, ebenso familiäre Konflikte. Dialog ist nötig: Jugendliche brauchen jemandem zum Reden.

In diesem Handlungs- und Spannungsfeld haben wir die Website no-front.ch entwickelt. Durch vorbeugende und aufklärende Polizeiarbeit soll die grosse Mehrzahl von unauffälligen Jugendlichen gestärkt werden. Die Polizei hilft den jungen Menschen, wenn sie gegen die Regeln verstossen haben. Die Polizistinnen und Polizisten erklären den Jugendlichen die Regeln. Das kann in der Schule sein, im öffentlichen Raum oder zu Hause. Sie erklären ihnen auch, was passiert, wenn sie die Regeln nicht einhalten. Die Polizei und die Jugendlichen suchen gemeinsam nach Lösungen.

Auf no-front.ch werden aktuelle Phänomene und Themen kurz und klar publiziert. Die Website bietet Jugendlichen auch die Möglichkeit, aktiv ihre Bedürfnisse und Fragestellungen zu allen Themen mitzuteilen: «Wir reden mit Dir über alles!» lautet das Motto. Diese Website ist eine sich stetig weiterentwickelnde Plattform. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit in den Themen, sondern soll Jugendliche in einer unüberschaubaren und komplizierten Welt eine Leitplanke sein. Sie kann auch als mobile Web-App durch alle Frontpolizistinnen und –polizisten eingesetzt werden. Diese Web-App wird durch die Präventionsabteilung der Kantonspolizei Zürich auch in den Schulen bekannt gemacht.

«In vielen Gemeinden im Kanton wird viel für Jugendliche getan. Ob es aber noch zeitgemässe Angebote sind und den Bedürfnissen von Jugendlichen entsprechen, wage ich anzuzweifeln.»
Marcel Graf, Präventionsfachmann der Kantonspolizei Zürich

Braucht es mehr Freiräume für Jugendliche?

Aus meiner Optik gesehen auf jeden Fall. Ob es in den Gemeinden im Zürcher Oberland zu wenig Freiräume für Jugendliche gibt, kann ich nicht beurteilen. In vielen Gemeinden im Kanton wird viel für Jugendliche getan. Ob es aber noch zeitgemässe Angebote sind und den Bedürfnissen von Jugendlichen entsprechen, wage ich anzuzweifeln.

In gesamtgesellschaftlicher Hinsicht gibt es aus meiner Sicht einiges zu überdenken. Viele Modelle und Angebote haben ausgedient. Gerade in ländlichen Gegenden gibt es für Jugendliche oftmals wenig Spielraum. Sie wandern in die Städte ab, wo sie unbeobachtet in Gruppen herumziehen.

Es nützt wenig, an neuralgischen Orten in Gemeinden, beispielsweise wegen Littering, Jugendliche zu überwachen. Vielmehr müsste man geeignete Plätze schaffen, wo sich Jugendliche aufhalten und selber organisieren können. Es muss ein Miteinander stattfinden, welches Toleranz und Respekt von "beiden Seiten" abverlangt. Doch auch Jugendliche stehen in der Verantwortung. Auch sie haben Rechte und Pflichten. Sie können für ihre Anliegen einstehen, ihre Bedürfnisse aktiv einbringen und beispielsweise konkrete Anträge an die Gemeinde stellen. Im persönlichen Gespräch könnten sich so auch ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven entfalten. Nur einfach am Bahnhof herumhängen und randalieren ist zu wenig.

« Die Jugendlichen kopieren, wie seit Anbeginn der Zeit, ihre Vorbilder. Alle Menschen wollen Freiräume, feiern und laut sein. Wird man aber im eigenen Garten damit konfrontiert, wird’s plötzlich schwierig.»
Marcel Graf, Präventionsfachmann der Kantonspolizei Zürich

Patrouilliert die Polizei gezielt an Plätzen, wo sich Jugendliche aufhalten? 
Wir schauen mit Sicherheit nicht weg. Haben wir Kenntnis von sogenannten Hotspots, werden Kontroll- und Patrouillentätigkeiten mit Einbezug unserer Jugendintervention verstärkt. Waffen – vornehmlich Messer – oder andere gefährliche Gegenstände werden konsequent eingezogen und strafbares Verhalten angezeigt: Waffen haben in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Es braucht eine Nulltoleranz gegenüber Messern, Schlagstöcken und Schlagringen.

Wir suchen aber nicht aktiv nach sogenannten "illegalen Partys". Wir rücken aus, wenn wir gerufen werden oder eine Anzeige eingegangen ist. Eine verstärkte Polizeipräsenz kann Situationen nur kurzfristig entlasten, sie ändert nichts an den grundlegenden Problemen, die dazu führen können, dass sich Jugendliche bewaffnet ins Nachtleben stürzen und/oder sich mit Alkohol und Drogen "die Kante" geben. Es ist klar, dass die Polizei gegen Jugendgewalt nicht allein angehen kann. Für eine nachhaltige Eindämmung ist das Zusammenwirken aller im Jugendbereich befassten Behörden und Institutionen unerlässlich.

Nebstdem leben wir in einer Welt, in welcher sich jeder Mensch auf seine Weise verwirklichen will, teilweise sehr egoistisch. Die Jugendlichen von heute kopieren, wie seit Anbeginn der Zeit, ihre Vorbilder. Alle Menschen wollen Freiräume, feiern und laut sein. Wird man aber im eigenen Garten damit konfrontiert, wird’s plötzlich schwierig. Viele vergessen dann, selber einmal jung gewesen zu sein! Die Jugend von heute ist nicht besser oder schlechter als früher. Sie ist die Gesellschaft von Morgen. Der Prozess des Erwachsenwerdens bringt grundsätzlich Probleme und Unsicherheiten mit sich. Wir alle haben die Pflicht hinzusehen, zuzuhören, und eben auch Vorbild zu sein. Sei es zuhause im Garten, im öffentlichen aber auch im digitalen Raum.

Wie treten Sie als Polizist mit Jugendlichen in Kontakt?

In meiner früheren Funktion als Regionalpolizist habe ich regelmässig das "Jugi" aufgesucht. Weniger wegen den frisierten Töffli, sondern um einfach vorbeizuschauen, zu reden und zuzuhören.

Am Anfang hat mein Erscheinen für viel Aufsehen gesorgt. Meine eigenen Kinder fanden das ziemlich uncool. Mit der Zeit beruhigten sich aber die Gemüter. Man respektierte "den Bullen". Sie wussten: Er zieht wo nötig Grenzen, hilft aber auch und vermittelt. Man hat mir auch immer etwas zum Trinken angeboten. Für mich war das ein Vertrauensbeweis. Aber ich muss zugeben, es gab auch schwierige Momente. Jugendliche akzeptieren aber eine klare Linie. Sie wissen selber, wann der Bogen überspannt ist. Meine Meinung hat sich in all den Jahren nicht geändert. Dialog ist nötig: Jugendliche brauchen jemanden zum Reden.

«So genannte "Legal Highs", die man eben legal im Netz kaufen kann, sind mit synthetischen Cannabinoiden versetzt. Ihre Wirkung ist sehr gefährlich. Problematisch ist auch, dass viele Jugendliche nicht wissen, wo sie seriöse Informationen zum Konsum von Drogen bekommen. Auf no-front.ch informieren wir, was Sache ist.»
Marcel Graf, Präventionsfachmann der Kantonspolizei Zürich

Wie steht es bei den Jugendlichen mit Drogen und Alkohol?

Drogen sind in der Tat ein grosses Problem. Vor allem für jüngere Jugendliche ist es einfach, online via soziale Medien oder Shops an Drogen zu kommen. Man kann sich legale und illegale Substanzen bestellen und nach Hause liefern lassen.

Im Netz wird leider ein verzerrtes Bild über die Gefährlichkeit von Substanzen wiedergegeben. Das ist besorgniserregend. Auch so genannte "Legal Highs", die man eben legal im Netz kaufen kann, sind mit synthetischen Cannabinoiden versetzt. Ihre Wirkung ist sehr gefährlich.

Problematisch ist auch, dass viele Jugendliche nicht wissen, wo sie seriöse Informationen zum Konsum von Drogen bekommen. Auf no-front.ch informieren wir kurz und klar, was Sache ist und führen interessierte Jugendliche direkt zu Hilfsangeboten und den Fakten hin. Davon können auch Eltern und Erziehungsberechtigte profitieren.

Was raten Sie den Eltern?

Es ist ratsam, gemeinsam mit den Kindern den sicheren Umgang mit Drogen anzugehen. Auch im Umgang mit Alkohol. Viele Eltern stecken da in der Zwickmühle. In Massen erlauben oder verbieten? Es gilt den verantwortungsvollen Umgang zu fördern. Kinder und Jugendliche merken schnell: Alkohol gehört wie selbstverständlich zu unserem Leben. Es ist ein Balanceakt zwischen Freiraum lassen und Grenzen vorgeben. Eltern prägen ihre Kinder durch den eigenen Umgang mit Alkohol. Alkohol ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen und Jugendliche kopieren das Verhalten der Erwachsenen. Wir sollten also nie vergessen, dass wir eine Vorbildfunktion haben, Jugendliche spiegeln nur uns selber.

No-Front.ch - Wegweiser für eine starke Jugend

Aufgrund es im Jahresbericht zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2020 ausgewiesenen Anstiegs der Jugendkriminalität hat die Kantonspolizei Zürich im November 2020 mit der Erarbeitung von Grundlagen für ein neues Jugendprojekt begonnen. In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen wird der Jugendkriminalität mit gezielten Massnahmen im Bereich der Prävention und Repression entgegen- getreten. Die internetbasierte Präventionskampagne ist ein daraus resultierendes Produkt, dass an der Berufsmesse 2021 lanciert wurde. Massgeblich am Projekt beteiligt sind die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur. Auf der Internetseite werden aktuelle Phänomene und Themen wie Waffen, Sexting, Graffitis, Gewalt, Kiffen oder Sachbeschädigungen prägnant dargestellt und erklärt und laufend aktualisiert. Zudem können Jugendliche ihre Bedürfnisse und Fragen zu allen Themen mitteilen. 

Die Website «No-Front.ch» soll durch vorbeugende und aufklärende Polizeiarbeit die Jugend stärken und mit weiterführenden Links Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. 

www.no-front.ch

Auf der Website www.no-front.ch finden Jugendliche Informationen und Hilfe. Bild: no-front.ch

Wie ist deine Meinung zum Thema?

Schreibe uns an redaktion@zuerioberland24.ch

Needle Spiking

Das sagt der Präventionsfachmann Marcel Graf zu Needle Spinnig: 

«Das Phänomen ist der Kantonspolizei bekannt, die Hintergründe und die Motive sind allerdings unklar. Auf jeden Fall lohnt sich bei einem Verdacht, sich sofort untersuchen zu lassen.»

Präventive Tipps:

  • Darauf achten wo und mit wem man unterwegs ist
  • Sich der Gefahr bewusst sein, darüber diskutieren
  • Keine offenen Getränke herumstehen lassen (K.O. Tropfen)
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Drogen und Alkohol
  • Weniger ist mehr, kein Mischkonsum
  • Bei Verdacht von Needle Spiking untersuchen lassen
Martina Gradmann