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Rüti ZH
19.06.2022
20.06.2022 15:40 Uhr

Grosskontrolle bei Waldhütte

Offenbar wurde die Waldhütte unter falschen Angaben gemietet. (Symbolbild) Bild: Archiv
Die Kantonspolizei Zürich hat am späteren Samstagabend, 18. Juni 2022, eine Grosskontrolle bei einem Gruppenhaus in Rüti durchgeführt und rund zwei Dutzend Personen weggewiesen. Offenbar wurde die Waldhütte unter falschen Angaben gemietet.

Gegen 21 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass in einer Waldhütte in Rüti ein Treffen von Anhängern der rechtsextremen Szene stattfinden würde und möglicherweise Straftaten begangen würden. Sofort seien erste Patrouillen vor Ort aufgeboten worden, um sich ein Bild der Situation zu machen, schreibt die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung.

Die Polizistinnen und Polizisten seien vor Ort auf rund 50 Personen getroffen, welche die Waldhütte anscheinend unter falschen Angaben gemietet hatten. Gemäss Nachfrage von Zürioberland24 bei der Gemeinde Rüti, handelt es sich bei der Waldhütte um das Pfadiheim. Sie sei in die Vermietung nicht involviert gewesen.

Fahrunfähig – mussten vor Ort übernachten

Anschliessend wurden weitere Einsatzkräfte aufgeboten und die rund 55 bereits Anwesenden sowie weitere Eintreffende kontrolliert; rund zwei Dutzend Personen wurden gemäss Angaben weggewiesen. Zirka 30 Personen konnten aufgrund ihrer Fahrunfähigkeit nicht weggewiesen werden und übernachteten vor Ort, so die Mitteilung weiter. Verhaftet worden sei niemand, wie die Kantonspolizei auf Anfrage von Zürioberland24 sagt.

Durch die Kantonspolizei Zürich wurde die Einhaltung von Ruhe und Ordnung während der Nacht mehrmals überprüft. Bei den Teilnehmenden handelte es sich um Personen aus der Schweiz sowie auch aus Deutschland im Alter zwischen 22 und 56 Jahren.

Wie es auf Anfrage von Zürioberland24 weiter heisst, seien die angetroffenen Personen der rechtsextremen Szene zuzuordnen. Weitere Angaben, etwa um welche allfällige rechtsextreme Organisation oder Gruppe es sich handelte, wollte die Kantonspolizei nicht machen.

Der Einsatz sei ohne Zwischenfälle verlaufen und kurz nach 00.30 Uhr beendet worden.

Kapo Zürich/Zürioberland24