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Bubikon
24.06.2021

Bubikon will Wärmeversorgung auf 2000-Watt-Gesellschaft ausrichten

Gemeinde Bubikon will mehr Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Bauten (Symbolbild) Bild: zVg
Der Gemeinderat Bubikon hat die neuen Energie-Ziele bis 2025 festgelegt. Er will die Gemeinde u.a. auf die 2000-Watt-Gesellschaft ausrichten.

Die Gemeinde Bubikon führt das Label Energiestadt. Das Label ist ein zentrales Instrument auf kommunaler Ebene zur Erreichung der Ziele der Energiestrategie 2050 bzw. der Zielsetzung von Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2050. Es wird vom Bund im Rahmen des Programms Energie Schweiz unterstützt. Gesamthaft beteiligen sich schweizweit 460 Gemeinden, die 60 Prozent der Schweizer Bevölkerung umfassen. Gemeinden, die das Label Energiestadt führen, legen konkrete Ziele und ein Aktivitätenplan zur Zielerreichung fest.

Ziele 2021 - 2025 festgesetzt

Wie der Gemeinderat in seiner Mitteilung schreibt, hat der Gemeinderat die in einem Workshop erarbeiteten Ziele für die Periode 2021 –2025 festgelegt. So soll die Wärmeversorgung auf dem Gemeindegebiet auf die 2000-Watt-Gesellschaft ausgerichtet und gezielt gefördert werden. Ein zentrales Thema sei der künftige Umgang mit der Gasversorgung. Auch soll der Anteil der erneuerbaren Energieträger in den öffentlichen Bauten erhöht und private Aktivitäten hierzu unterstützt werden.

Mehr Strom aus Photovolatik-Anlagen

Die lokale Produktion und der Konsum von Ökostrom sollen gesteigert werden, wobei die Elektromobilität eine wichtige Stellung einnehmen soll. Ziel ist die Erhöhung der Produktion von Strom aus Photovoltaik auf 2.5 GWh sowie der vermehrte Konsum von Ökostrom bei Verwaltung und Schulen. Hierzu sollen Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Bauten gebaut oder entsprechende Produkte beschafft werden.

Weiteres Ziel ist die Verringerung negativer Auswirkungender Klimaerwärmung. Hierzu zähle die nachhaltige Bewirtschaftung der Grünflächen im Siedlungsgebiet, so der Gemeinderat. Die Biodiversität soll gefördert werden, die fortschreitende Bodenversiegelung vermieden und die Versickerung von Oberflächenwasser gefördert werden. Zur Erlangung dieser Ziele sieht ein Aktivitätenprogramm zahlreiche und vielfältige Massnahmen vor. Um die Aufgaben aus diesem Programm zielgerichtet angehen zu können, setzt der Gemeinderat eine beratende Energiekommission ein. Ihr gehören die Vorsteher der Ressorts Hochbau und Planung, Tiefbau und Werke und Liegenschaften, das zuständige Mitglied der Schulpflege sowie die Abteilungsleiter der Abteilungen Hochbau und Planung, Tiefbau und Werke, Liegenschaften und Gesellschaft an.

zo24