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Wetzikon
10.06.2021

Wetzikon: Strom kam im 2020 zu 82% aus erneuerbaren Energien

Bild: pixabay.com
Die Stadtwerke Wetzikon haben die Stromkennzeichnung von 2020 publiziert. 82 Prozent des Stroms stammte letzes Jahr aus erneuerbaren Energien.

Die Stromkennzeichnung informiert die Stromkonsumentinnen und -konsumenten der Stadtwerke, wie sich ihr Strommix zusammensetzt. Die Stromkennzeichnung wurde schweizweit im Jahr 2006 für das Bezugsjahr 2005 das erste Mal vollumfänglich erstellt. Einmal jährlich wird die Herkunft des Stroms für die Stadt Wetzikon deklariert.

Über 82% aus erneuerbaren Energien

Im Jahr 2020 hat die Stadt Wetzikon gut 82% aus erneuerbaren Energien bezogen (2019: 84,6%). Etwas mehr als die Hälfte davon wurde aus der Schweiz bezogen. Der Anteil an Wasserkraft betrug 73,7% (Vorjahr 78.2%). Der Anteil nicht erneuerbaren Energien betrug 17,9% aus Kernenergie und stammte zu 100% aus der Schweiz. Insgesamt bezog die Stadt Wetzikon im vergangenen Jahr gut 60% der Energien aus der Schweiz.

Die Stromkennzeichnung der Stadt Wetzikon im Jahr 2020. Bild: Stadtwerke Wetzikon

Zur Belegung der Stromherkunft werden Zertifikate unabhängig vom Produktionsort und separat zur elektrischen Energie gehandelt, wie die Stadtwerke Wetzikon mitteilen. Der Handel wird von unabhängigen Organisationen überwacht. In der Schweiz ist dies die Swissgrid und im europäischen Raum das European Energy Certificate System (EECS). Damit könnten die Zertifikate eindeutig nachverfolgt werden. Die Umweltbilanz von schweizerischen und europäischen Zertifikaten ist jeweils vergleichbar.

Umweltfreundlicher Strommix

Wie die Stadtwerke weiter schreiben, würden sie alles dafür tun, dass sie ihren Kundinnen und Kunden mit einem umweltfreundlichen Strommix versorgen können. Als Standardprodukt liefern sie seit 2020 in der Grundversorgung nebst Wasserstrom auch Solarstrom aus schweizerischer und europäischer Herkunft. Neben den rund 36% Zertifikaten aus schweizerischer Wasserkraft haben die Stadtwerke zu 38% Wasserstromzertifikate aus dem europäischen Raum beschafft und geliefert, im Kennzeichnungsjahr 2020 aus Slowenien. Der Schweizer Solarstrom-Anteil von 0.4% wurde vollumfänglich vom Dach der Eishalle Wetzikon aus noch nicht verkauften Solarpanels des Projektes «Suneschtrom Wetzike» beschafft. Die Beschaffungssumme dieser Stromzertifikate fliesse als Ertrag zurück in den Wetziker Förderfonds. Der weitere europäische Solarstrom-Anteil von 1% sei aus Italien beschafft und geliefert worden. Die Kundengruppe mit individuellen Stromlieferverträgen (freie Marktkunden) beanspruchte rund 93% des gesamten Kernenergie-Anteils.

Quelle: Stromkennzeichnung Stadtwerke Wetzikon

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