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FIA verschiebt Entscheid

Wird das Red-Bull-Team mit Weltmeister Max Verstappen am kommenden Montag hart sanktioniert? Bild: Keystone/AP/OLIVIER MATTHYS
Formel 1 – Der Automobil-Weltverband FIA hat die für Mittwoch angekündigte Veröffentlichung eines Gutachtens einer Überprüfung über die Einhaltung der Budgetobergrenze in der Formel 1 erneut verschoben.

Nun sollen die Ergebnisse des Berichts, der offenlegen soll, ob Teams im letzten Jahr zu viel Geld ausgegeben haben, am kommenden Montag nach dem Grand Prix von Japan vorgestellt werden. "Die Analyse der eingereichten Finanzdaten ist ein langwieriger und komplexer Prozess, der noch andauert", teilte ein Sprecher der FIA mit.

Nach den Spekulationen am Wochenende am Rande des Grand Prix von Singapur, dass zwei Teams die Kostenobergrenze für 2021 überschritten haben könnten, wartete die Formel-1-Welt gespannt auf Neuigkeiten von der FIA. Medienberichten zufolge soll es sich bei den Sündern um die Teams Red Bull und Aston Martin handeln, wobei Red Bull in Max Verstappens erster Weltmeister-Saison mit geschätzten 7,5 Millionen Dollar enorm überzogen haben soll. Die FIA wollte diese Berichte nicht bestätigen und verwies sehr energisch darauf, dass noch kein Ergebnis vorläge und man sich von öffentlichen Spekulationen nicht beeinflussen lassen werde.

Red Bulls Teamchef Christian Horner sagte am Sonntag, er sei "absolut zuversichtlich", dass das Team die finanziellen Vorschriften eingehalten habe, während die Rivalen Ferrari und Mercedes strenge Sanktionen forderten, falls dies nicht der Fall sein sollte.

Die zehn Formel-1-Teams hatten sich in der Vorsaison dazu verpflichtet, ihr Budget auf 148,6 Millionen US-Dollar (derzeit etwa 144,3 Millionen Franken) für die ganze Saison zu begrenzen. Das sollte die Chancengleichheit erhöhen, auch wenn wichtige Posten wie die Fahrerlöhne nicht mitgerechnet werden. Der Plan wurde von allen Teams gemeinsam ausgearbeitet.

Keystone-SDA