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05.08.2022

So sparst du Wasser bei der Gartenarbeit

Mit einfachen Tipps und Tricks Wasser sparen bei der Gartenarbeit. Bild: AdobeStock
Ist der Sommer heiss und trocken, muss man des öfteren selber zu Gartenschlauch und Gieskanne greifen. Wir verraten, wie man hierbei Wasser sparen kann.

Heisse Temperaturen und wenig Regen zwingen einem, den Garten häufiger per Schlauch oder Giesskanne selber zu wässern.

Zwar kommt es in der Schweiz noch immer nur zu vorübergehenden und lokalen Versorgungsengpässen, doch macht es hierzulande dennoch Sinn, Wasser zu sparen. Dies aus Gründen betreffend Energie: So wird für das Erwärmen des Wassers ebenso Energie gebraucht wie für dessen Reinigung.

Regenwasser ersetzt Wasser aus Hahn

Vorausgesetzt, es regnet genügend, kann das Regenwasser in einer Tonne gesammelt und zum Giessen verwendet werden – und kostenlos ist dieses Wasser ebenfalls. Idealerweise stellt man die Tonne neben eine Regenrinne mit Sammelöffnung.

Auf «un-durstige» Pflanzen setzen

Es lohnt sich, in weniger durstige Pflanzen zu investieren. Pflanzen, welche keine Blätter oder tiefgehende Wurzeln haben, brauchen weniger Wasser. Zudem schützen dicke, silbrige oder graue Blätter die Pflanze ebenso vor dem Austrocknen wie Flaum auf den Blättern.

Was die Blumen betrifft, so wird geraten, sich an den blühenden Stauden und Gehölzen zu orientieren. Dazu gehören beispielsweise Rosen, Lavendel, Drillingsblumen und auch Sonnenblumen.

Zu den weniger durstigen Sträuchern gehört die Felsenbirne oder der Gewöhnliche Judasbaum. Bei Stauden ist die Purpursonnenhut, welche wenig Wasser braucht und dennoch rosa, rot, weiss oder orange blüht und bis zu 70 Zentimeter hochwächst.

Bei den Bäumen sind es zum Beispiel die Hängebirke, der Nussbaum, die Taubeneiche oder auch diverse Ahornarten, welche mit wenig Flüssigkeit auskommen.

Am Abend arbeiten

In den frühen Morgenstunden ist es zwar angenehm kühl und somit das Pflanzengiessen weniger schweisstreibend, doch ist der Rat: Den Gang mit der Giesskanne lieber erst am Abend machen. So verdampft weniger Wasser als den Tag durch, da es in der Nacht zumeist abkühlt.

Schlauch statt Sprenger

Tropfschläuche bewässern gezielt und benötigen deutlich weniger Wasser als Sprenger. Zudem liegt der Schlauch direkt auf der Erde, wodurch ebenfalls weniger Wasser verdunstet.

Vor Verbrennung schützen

Sind die Grashalme länger, schützen diese den Rasen eher vor einer Verbrennung und schützen ihn zugleich besser vor Trockenheit.

Weniger ist mehr

Weniger wässern, dafür aber länger heisst hier die Devise. Das lässt die Pflanzenwurzeln tiefer in den Boden dringen, um an Wasser zu gelangen. So gelingt eine bessere Bewurzelung, welche zugleich die Pflanzen trockenheitsresistenter macht.

Grosszügiger Raum

Lieber grosse als kleine Töpfe verwenden, auch bei kleinen Pflanzen. Umso mehr Erde nämlich zur Verfügung steht, umso mehr Feuchtigkeit kann sie speichern.

 

 

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Quellen:
Stihl
WWZ
nachhaltigleben.ch

Regentonne – Achtung Kinder!

Regentonnen ohne Deckel oder mit einem geöffneten Deckel stellen für Kinder und (Klein-)Tiere eine grosse Gefahr dar: Sie können hineinklettern oder -stürzen und sich nicht selbstständig aus der Tonne befreien.

Tipps im Umgang:

  • Kaufe eine Regentonne mit einem verschliessbaren Deckel, der nur von Erwachsenen geöffnet werden kann.
  • Lasse kleine Kinder niemals ohne Aufsicht am Wasser spielen.
  • Decke stets alle offenen Wasserstellen und -auffangbehälter ab.
  • Lagere keine Aufstiegshilfen in der Nähe von Wasserbehältern.
  • Stelle gemeinsame Regeln auf. Erkläre deinem Kind die Gefahren.
  • Wird ein Kind vermisst: Immer zuerst im Wasser nachsehen.

Quelle: kindersicherheit.de

Erika Unternährer, March24 & Höfe24/Zürioberland24