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15.05.2022

Spital Uster: Ja zur Rechtsformumwandlung

Die Gemeinden bleiben Eigentümerinnen der Spital Uster AG. (Archivbild) Bild: Spital Uster
Die Stimmberechtigten der Zweckverbandsgemeinden haben heute die Vorlage «Umwandlung des Zweckverbands Spital Uster in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft» mit klaren Mehrheiten angenommen. Dabei verzeichnet die Standortgemeinde Uster mit über 85 Prozent Ja-Stimmen das deutlichste Ergebnis. Der Stadtrat Uster freut sich über das Resultat der Abstimmung und ist überzeugt, dass die Rechtsformänderung wesentlich dazu beiträgt, das Spital langfristig zu erhalten.

«Mit ihrem Ja vom 15. Mai 2022 zur Rechtsformwandlung des Zweckverband Spitals Uster in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft haben die Stimmberechtigten der zehn Trägergemeinden ihr vitales Interesse an einem zukunftsfähigen Spital Uster zum Ausdruck gebracht», schreibt der Stadtrat in seiner Mitteilung.

"Entscheidende Funktion"

Die Bevölkerung schätze die wohnortsnahe und qualitativ hochstehende Spitalversorgung. Dem Spital Uster komme eine entscheidende Funktion bei der integrierten Gesundheitsversorgung zu. Mit seinen über 1200 Arbeits- und rund 230 Ausbildungsplätzen gehört es zu den grössten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in der Region. «Für den Stadtrat ist das sehr deutliche Ja auch ein unmissverständliches und starkes Zeichen an den Zürcher Regierungsrat, das Spital Uster mit definitiven und unbefristeten Leistungsaufträgen zu erhalten.»

Finanzielles Risiko wird reduziert

Die neue Rechtsform gebe dem Spital die nötige Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit, um im dynamischen Gesundheitswesen bestehen zu können. Die Aktiengesellschaft reduziere zudem das finanzielle Risiko der Aktionärs-Gemeinden deutlich. Im Zweckverband sind die Gemeinden verpflichtet, allfällige finanzielle Verluste über das Eigenkapital hinaus in vollem Umfang auszugleichen. In der Aktiengesellschaft entfällt diese Verpflichtung zur Nachfinanzierung. Gleichzeitig wird auch die finanzielle Sicherheit des Spitals stark erhöht, weil das Eigenkapital künftig über das Aktienkapital gesichert ist.

Gemeinden bleiben Eigentümerinnen

Mit dem Ja zur Rechtsformumwandlung bleiben die Gemeinden Eigentümerinnen der Spital Uster AG. Als Hauptaktionärin mit 49,6% der Aktien und einem Sitz im künftigen Verwaltungsrat hat die Stadt Uster einen gewichtigen Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Spitals.

Stadt Uster/Zürioberland24