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Kanton
16.05.2022
16.05.2022 10:41 Uhr

Jacqueline Fehr: Stimmrechtsalter 16 erinnert ans Frauenstimmrecht

(Symbolbild) Bild: pixabay.com
Das deutliche Nein zum Stimmrechtsalter 16 erinnert Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) ans Frauenstimmrecht. Wie immer bei der Ausweitung von Stimmrechten brauche es offensichtlich mehrere Anläufe, bis eine solche Vorlage beim Volk durchkomme.

Auch die Argumentation gegen das Stimmrechtsalter 16 erinnerte Fehr ans Frauenstimmrecht. Damals sei von den Gegnern argumentiert worden, dass Frauen nicht ausreichend kompetent seien oder zu emotional reagieren würden. Die selben Argumente haben man nun über die Jugendlichen gehört, sagte sie am Sonntag vor den Medien.

Bald auf nationaler Ebene

Vom Tisch ist das Thema mit dem Nein des Zürcher Stimmvolks aber nicht. Auf nationaler Ebene soll das Stimmrechtsalter 16 bald aufs Tapet kommen.

Elternzeit laut Mario Fehr "überrissen"

Das deutliche Nein zur Elternzeit liegt gemäss Sicherheitsdirektor Mario Fehr (parteilos) daran, dass die Vorlage zu viel aufs Mal gewollt habe. Zudem hätten die Leute gemerkt, dass das Gewerbe nach der Pandemie nicht noch mehr belastet werden könne. Es brauche bei dieser Frage eine nationale Lösung.

Keystone-SDA/Zürioberland24