Home Region Sport Magazin In-/Ausland Agenda
Kanton
02.12.2021
02.12.2021 16:59 Uhr

2/3 der Covid-Intensivpatienten sind ungeimpft

Die Intensivstationen in den Zürcher Spitälern sind derzeit einmal mehr stark ausgelastet. 2/3 der Covid-Intensivpatienten sind ungeimpft. Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY
Die Zahl der zertifizierten Intensivpflegebetten in Zürcher Spitälern ist im Verlauf der Coronapandemie nicht wesentlich gesunken. Laut dem Regierungsrat wurde das Angebot 2020 sogar noch erhöht, im laufenden Jahr kam es indes zu einem leichten Rückgang. Rund zwei Drittel der wegen Covid-19 hospitalisierten Patientinnen und Patienten sind ungeimpft.

Per Ende Oktober wurden in den Spitälern im Kanton Zürich 178 zertifizierte Intensivpflegebetten betrieben, wie der Zürcher Regierungsrat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf mehrere Anfragen zum Thema im Kantonsrat schrieb. Im Jahr 2020 waren es durchschnittlich 188 Betten, 2019 wurden 180 Betten gezählt. Der begrenzende Faktor bei den Intensivstationen sei das Personal, heisst es weiter. Die Kapazitäten könnten deshalb nicht kurzfristig erhöht werden.

2/3 der Covid-Intensivpatienten sind ungeimpft

Auf vorhandene, nicht zertifizierte Intensivbetten soll nur in ausserordentlichen Lagen zurückgegriffen werden, weil damit eine Qualitätsverlust bei der Behandlung einhergehe. Ebenfalls Thema der eingereichten Anfragen war der Impfstatus der Personen, welche die Intensivbetten belegen. Diese Zahlen publiziert die Gesundheitsdirektion in ihrem täglichen Lagebulletin.

Aktuell sind rund zwei Drittel der Zürcherinnen und Zürcher vollständig gegen Covid-19 geimpft. Auf den Intensivstationen ist das Verhältnis jedoch genau umgekehrt: Rund zwei Drittel der wegen Covid-19 hospitalisierten Patientinnen und Patienten dort sind ungeimpft, das andere Drittel geimpft.

Keystone-SDA